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Zum Handelsstart legt der DAX weiter zu und klettert in den ersten Handelsstunden bis auf sein Tageshoch bei 12.642 Punkten. In der zweiten Tageshälfte gibt der DAX aber seine Gewinne wieder komplett ab und liegt am späten Nachmittag 0,4 Prozent im Minus bei 12.462 Punkten.

Die Hoffnung auf vielleicht weniger grosse Zinsschritte durch die US-Notenbank Fed erhielt gestern bereits einen Dämpfer, als der ADP-Arbeitsmarktbericht besser als erwartet ausfiel. Fällt morgen der US-Arbeitsmarktbericht für den September ähnlich stark aus, dürfte die Fed ihren geldpolitischen Kurs unbeirrt fortsetzen.

Abwartend starten deshalb heute auch die Anleger an der Wall Street in den Handelstag: Der Dow Jones gibt 0,7 Prozent auf 30.048 Punkte nach, der breiter gefasste S&P 500 ebenfalls 0,7 Prozent auf 3.758 Punkte und der Nasdaq100 verliert ein halbes Prozent auf 11.511 Zähler.

Von Unternehmensseite sorgen heute u.a. die folgenden Nachrichten für Bewegung bei Einzelwerten:

BASF gründet Joint Venture in Südkorea

Der Chemiekonzern BASF will gemeinsam mit dem südkoreanischen Konzern Hannong Cehmicals ein Joint Venture am Standort Daejuk gründen, um dort in den nächsten Jahren nichtionische Tenside für den asiatisch-pazifischen Raum zu produzieren. Nichtionische Tenside werden u.a. für die Herstellung von Körperpflegeprodukten oder für die Haushaltsreinigung benötigt.

Wenn alle dafür notwendigen Genehmigungen erteilt wurden, soll das Gemeinschaftsunternehmen, an dem BASF mit 51 Prozent die Mehrheit halten wird, im ersten Quartal 2023 gegründet werden.

Die im Leitindex DAX notierten BASF-Aktien geben aktuell rund ein Prozent auf 41,50 Euro nach.

BASF-Aktie: Chart vom 04.10.2022, Kürzel BAS | Online Broker LYNX

Lufthansa: Streiks bei der Tochter Eurowings

Gerade erst hat die Deutsche Lufthansa intern den Streik mit der Pilotenvereinigung Cockpit abgehakt, schon gibt’s den nächsten Streik. Denn heute haben die Piloten der Lufthansa-Tochtergesellschaft Eurowings die Arbeit niedergelegt und deutschlandweit fielen rund die Hälfte aller Eurowings-Flüge aus, wovon tausende Passagiere betroffen waren.

Bei Eurowings fordert Cockpit bessere Arbeitsbedingungen für die Piloten, z.B. durch eine Verringerung der maximalen Flugdienstzeiten. 

Lufthansa-Aktien können heute trotzdem leicht um 0,4 Prozent auf 6,03 Euro zulegen.

Merck plant für nächstes Jahr wieder grössere Akquisitionen

Auf dem aktuell stattfindenden Kapitalmarkt hat das Management des Pharma- und Chemiekonzerns Merck angekündigt, dass ab dem nächsten Jahr „die Option grösserer Zukäufe wieder in Betracht gezogen wird“. Ausserdem hat der Vorstand die mittelfristigen Ziele für den Konzern bestätigt.

Merck-Aktien geben heute trotzdem 2,1 Prozent auf 169,45 Euro nach.

Hannover Rück: Schäden durch Hurrikan noch nicht abschätzbar

Ebenfalls auf dem Kapitalmarkttag hat sich der Vorstand des Rückversicherers Hannover Rück zu Schäden durch den Hurrikan Ian geäussert und kann die daraus resultierenden finanziellen Belastungen noch nicht genau beziffern. Aktuell werden noch Berichte und Schadensmodelle ausgewertet, um ein Gesamtbild zu erhalten.

Aktien der Hannover Rück verlieren heute bislang 1,7 Prozent auf 156,85 Euro.

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