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Richtig gelitten haben in diesem Jahr bislang Aktien von Immobilienunternehmen. Der Mix aus stark gestiegenen Zinsen, explodierenden Energiepreisen und Anzeichen einer Rezession sorgen dafür, dass bei dem Immobilienanbieter auf der einen Seite die Finanzierungskosten steigen, auf der anderen Seite immer mehr Mieter in Zahlungsschwierigkeiten geraten oder ihre Nebenkosten nicht mehr bezahlen können.

Diese Entwicklung zeigt sich auch in den Aktienkursen der Immobilienunternehmen, die im Jahresverlauf auf neue Mehrjahres- oder sogar Allzeittiefs gefallen sind. So geschehen auch beim luxemburgischen Immobilienkonzern Aroundtown, dessen Aktien erst Mitte Oktober mit 1,73 Euro ein Rekordtief markiert haben. 

Davon konnten sich die Papiere aber in den letzten Wochen wieder etwas erholen. Mit grosser Spannung haben die Aktionäre deshalb auch auf die heute anstehenden Neunmonatszahlen gewartet, erhoffen sie sich davon doch Signale für eine mögliche Trendwende und damit die Fortsetzung der jüngsten Kurserholung.

Aroundtown legt nach neun Monaten deutlich zu

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres konnte Aroundtown die Nettomieteinnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 917 Millionen Euro steigern. Die deutliche Steigerung ist vor allem auf die Übernahme von Grand City Properties (GCP) und das um 2,6 Prozent gestiegene flächenbereinigte Mietwachstum zurückzuführen. Ohne die Konsolidierung von GCP hätte das Mietwachstum bei rund drei Prozent gelegen.

Der für Immobilienunternehmen wichtige Funds From Operations (FFO1) – also das operative Ergebnis – legte im Berichtszeitraum um drei Prozent auf 275 Millionen Euro zu, das entspricht einem FFO1 pro Aktie von 0,25 Euro. Der Nettogewinn in den ersten neun Monaten 2022 liegt bei 578 Millionen Euro bzw. 0,27 Euro pro Aktie.

Weiterhin teilt Aroundtown mit, dass die Eigenkapitalquote Ende September bei 49 Prozent liegt, die durchschnittliche Schuldenlaufzeit 5,3 Jahre beträgt und rund eine Milliarde Euro an revolvierenden Kreditlinien bislang nicht in Anspruch genommen wurde.

Gesamtjahresausblick wird bestätigt

Für das Gesamtjahr 2022 erwartet der Vorstand von Aroundtown weiterhin ein FFO1 von 350 bis 375 Millionen Euro (Vorjahr: 353 Millionen Euro). 

Aroundtown-Aktien geben wieder deutlich nach

Trotz des Zuwachses bei den Mieterträgen und der Steigerung des operativen Ergebnisses sowie der bestätigten Jahresprognose überwiegt bei den Anlegern weiterhin die Skepsis gegenüber Immobilienwerten: Die im MDAX notierten Aktien geben im Handelsverlauf deutlich um 6,6 Prozent auf 2,36 Euro nach und unterbrechen damit auch schon wieder die kleine Aufwärtsbewegung der letzten Tage.

Aroundtown-Aktie: Chart vom 29.11.2022, Kürzel AT1 | Online Broker LYNX
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