Analyse:
Platin: Noch spricht mehr für die Bären!

Während der Goldpreis in den letzten Wochen wie losgelöst haussierte und Silber sich zumindest müht, hinterher zu kommen, bietet Platin aus Sicht der Bullen ein Bild des Jammers. Und das geht bereits seit Jahren so, wie unser Chart auf Wochenbasis zeigt. Immer wieder versuchte man sich an einem Befreiungsschlag, aber nachdem es dabei zwischen Anfang 2017 und Anfang 2018 zu drei abrupten Abverkäufen von Rallyes kam, gaben die Bullen auf und die Bären Gas: Platin rutschte durch die Unterstützungszone 910/945 US-Dollar und musste den Versuch einer Bodenbildung auf deutlich tieferem Niveau erneut angehen.

Seit Spätsommer 2018 bietet der Bereich 775/800 US-Dollar einen potenziellen Boden, von dem aus sich Platin der Gold-Rallye anschließen könnte. Nur muss man das Wort „könnte“ sehr dick unterstrichen. Denn während Gold immenses Momentum aufgebaut hat, bleibt Platin gedrückt, man könnte im Kursbild nicht einmal den Versuch erkennen, dass Trader versuchen würden, die Handelsspanne nach oben zu durchbrechen. Warum, wo liegt das Problem?

Expertenmeinung: Das Problem liegt darin, dass die Trader am Terminmarkt immer mehr auf fallende Kurse setzen und bislang dadurch imstande sind, einen Ausbruch nach oben zu verhindern. Ein klarer Überhang von Short-Positionen würde zwar normalerweise erwarten lassen, dass es irgendwann zu einer „Short Squeeze“ kommt, weil zu viele auf der bärischen Seite des Bootes sitzen und eine Kleinigkeit ausreichen könnte, um den Kurs durch massive Eindeckungen von Short-Trades nach oben zu treiben. Aber die Bären haben die Argumente auf ihrer Seite.

Denn Platin wird zwar einerseits zu den Edelmetallen gerechnet, startet aber von der Wahrnehmung am Markt her nicht in derselben Kategorie wie Gold und Silber, weil die industrielle Nutzung von Platin eine größere Rolle bei der Veränderung von Angebot und Nachfrage spielt als bei Gold und Silber. Und die Nachfragesituation ist derzeit ungünstig, weil Platin ein wichtiges Element für Diesel-Katalysatoren ist, die sukzessiv weniger nachgefragt werden. Auf eine Short Squeeze zu wetten könnte in diesem Fall also daneben gehen. Derzeit hätten die Bären die besseren Karten, ein Bruch der Supportzone 775/800 US-Dollar wäre allemal denkbar und würde den Weg aus charttechnischer Sicht erneut nach unten freigeben.

Chart vom 27.06.2019, Kurs 817,50 US-Dollar, Kürzel PL | LYNX Aktienempfehlungen

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