Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Einige Aktionäre zeigten sich im Vorfeld der zu erwartenden Quartalsergebnisse des Online-Auktionhauses verunsichert. Die Kurse erreichten zwischenzeitlich ein neues 52-Wochen-Hoch, um kurz darauf wieder am Tagestief zu schließen. Zu groß war der Respekt vor dem wichtigen Ereignis. Nach Börsenschluss lieferte das Unternehmen dann jedoch überraschend positive Ergebnisse zum abgelaufenen zweiten Quartal. Der Umsatz lag größtenteils mit 2.7 Milliarden USD im Rahmen der Erwartungen, doch der Gewinn konnte die Konsensschätzungen deutlich schlagen. Analysten gingen hier von einem Earnings per Share, kurz EPS, in der Höhe von 0.62 USD aus, welcher mit 0.68 USD beträchtlich übertroffen wurde. Die erste Kursreaktion der Aktie fiel recht heftig aus und der Titel konnte im nachbörslichen Handel +6 Prozent an Wert zulegen. Auch die Erwartungen für das Gesamtjahr 2019 konnten seitens des Unternehmens neuerlich bestätigt werden.

Expertenmeinung: Mit den überaus positiven Zahlen und einem noch positiveren Chart können wir uns jetzt darüber Gedanken machen, wo die nächsten Kursziele zu finden sind. Der nächste größere Widerstand liegt im Bereich bei 43 USD, wo die Aktie zuletzt im April des vorigen Jahres ein markantes Pivot-Hoch bildete. Danach stünde das Hoch des Vorjahres auf dem Programm, welches sich bei 46.99 USD befindet. Dies wären die nächsten möglichen Anspielstationen im ohnehin intakten Aufwärtstrend. Gefährlich würde es frühestens dann werden, wenn die Kurse die eingezeichnete Unterstützung bei 39 USD unterschreiten würden. Alles oberhalb dieser Marke bleibt im Spielfeld der Bullen.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 17.07.2019 Kurs: 39.03 Kürzel: EBAY

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Während sich der DAX nach wie vor mit dem Hoch von April herumschlagen muss und kaum vom Fleck bewegt, hat sich die Aktie der Deutschen Börse schon längst ihren Weg nach oben gebahnt. Fast schon in gewohnter Manier sehen wir hier eine nachhaltige Outperformance gegenüber dem Gesamtmarkt. Das Wertpapier zeigt schon seit langer Zeit relative Stärke und präsentiert derzeit einen beeindruckenden Aufwärtstrend. Auch die Serie von höheren Hochs und höheren Tiefs ist ungebrochen. Die letzte schärfere Korrektur fand Ende Juni statt und wurde nach Regieplan am steigenden 50-Tage-Durchschnitt aufgefangen. Hier befand sich zudem auch das Pivot-Tief von Anfang Juni, welches als Unterstützung diente. Interessant ist derzeit vor allem die klar ersichtliche Bullenflagge, welche sich seit einigen Tagen bildet. Der Trend bleibt vorerst weiter bullisch.

Expertenmeinung: In den kommenden Tagen könnte die Aktie erneut eine interessante Trading-Chance liefern. Mit dem Ausbruch aus der eingezeichneten Bullenflagge in Richtung Norden, würden sich abermals Kaufsignale bilden, welche die Kurse auf neue Hochs bringen könnten. Spannend wird es im weiteren Verlauf in Richtung der Marke von 136.32 EUR. Hier befindet sich ein wichtiger Widerstand aus dem Jahr 2007, welcher das nächste Kursziel der Bullen darstellen dürfte. Bis zu dieser Marke sehen wir keine nennenswerten Hürden, welche der Aktie auf dem weiteren Weg in die Quere kommen würden. Lediglich das jüngste Pivot-Hoch bei 130.75 ist noch erwähnenswert.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 16.07.2019 Kurs: 127.55 Kürzel: DB1

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des international tätigen Industriekonzerns zeigt sich schon seit Jahresbeginn von ihrer besten Seite. Mit einer kleinen Ausnahme ist hier ein bilderbuchartiger Aufwärtstrend zu sehen. Dieser erlitt lediglich Anfang Mai leichte Flecken, doch die Bullen haben den kurzfristigen Ausrutscher schnell wieder in die richtige Richtung gelenkt. Die wichtigen gleitenden Durchschnitte der Perioden 20 und 50 laufen schon seit Monaten nahezu parallel zueinander. Ein Zeichen von nachhaltigem Kaufdruck, welcher bislang nicht abriss. In den letzten Wochen bildete sich eine äußerst attraktive Seitwärtskonsolidierung, welcher der von Mai sehr ähnelt. Auch damals kam es wenig überraschend zu einem Ausbruch in Richtung Norden, welcher die Fortführung der intakten Rallye zur Folge hatte. Hier haben eindeutig die Bullen das Sagen.

Expertenmeinung: Derzeit sehen wir eine hohe Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Widerstandsniveau bei 182 EUR schon bald gebrochen werden dürfte. Der Breakout steht unmittelbar bevor und könnte eine weitere Impulswelle auslösen. Der letzte Anstieg im Juni wies eine Spanne von rund 23 EUR auf. Wenn wir diese zum letzten Pivot-Tief bei 173.65 EUR nach oben hinzuaddieren, wäre das nächste technische Kursziel bei abgerundet 196 EUR anzusetzen. Die ist unsere nächste Zielmarke und somit geben wir dem Papier weiterhin positive Aussichten mit auf den Weg. Ändern würde sich die gesamtheitlich bullische Lage erst dann, wenn sich Schlusskurse unter der Marke von 173.65 EUR bilden würden.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 15.07.2019 Kurs: 181.50 Kürzel: LIN

Die US-Märkte präsentieren sich derzeit nach wie vor in Höchstform. Der S&P500 Index konnte das jüngste Allzeithoch behaupten und die Aufwärtsbewegung setzt sich weiter fort. Spannend wird es diese Woche vor allem um das Thema Quartalsergebnisse. Die Berichtssaison ist eröffnet und zahlreiche wichtige Unternehmen werden ihre Ergebnisse zum abgelaufenen Quartal präsentieren. Lediglich der DAX kämpft nach wie vor um seine Form und bräuchte dringend positive Impulse, um den Aufwärtstrend weiter aufrecht zu erhalten.

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: In unserer letzten Analyse der Deutschen Bank Aktie von Anfang Juli, haben wir nochmals zum Ausdruck gebracht, dass die Kurse zwar weiter steigen dürften, es jedoch im Bereich bei 7.25 EUR zu heftigem Widerstand kommen könnte. Genau wie erwartet haben die Bären in diesem Bereich den Druck erhöht und die Aktie fiel im Verlauf um über zehn Prozent. Die Aufwärtsbewegung der letzten Wochen wird somit wieder einmal in Frage gestellt, wenngleich sich der technische Schaden noch in Grenzen hält. Noch wurde kein tieferes Tief kreiert und somit ist die Lage zumindest nicht ganz aussichtslos. Zwei wichtige Pivot-Tiefs befinden sich aktuell bei 6.18 und 6.34 EUR. Erst wenn diese beiden Marke gebrochen werden würden, wäre eine Fortsetzung der längerfristigen Abwärtsbewegung wieder ein Thema.

Expertenmeinung: Dennoch senken wir unsere Erwartungen vorläufig auf die bärische Seite. Der mächtige Abverkauf der letzten Tage verdeutlicht, dass das Vertrauen der Anleger in das Wertpapier schlichtweg nicht vorhanden ist. Für kurzfristige Rallyes ist die Deutsche Bank Aktie geeignet, doch eine längerfristige Trendwende scheint nach wie vor nicht in Sicht zu sein. Als wichtigen Ankerpunkt für eine solche Wende sehen wir derzeit das Hoch bei 7.50 EUR. Sollten die Kurse wider Erwarten über diesem Niveau schließen, könnte sich das Momentum nach vielen negativen Monaten wieder zum Positiven wenden.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 12.07.2019 Kurs: 6.756 Kürzel: DBK

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Aktie des Halbleiterunternehmens Infineon war zuletzt in unseren LYNX Live-Trading Webinaren immer wieder ein Thema bei interessierten Anlegern. Die Kurse wurden in den letzten Monaten förmlich in der Luft zerrissen und zahlreiche Investoren zeigten Interesse, sich das Wertpapier bei günstigen Kursen ins Depot zu holen. Der Chart hätte in den letzten Wochen kaum bärischer sein können, doch es gab Grund zur Annahme, dass sich zumindest eine technische Gegenbewegung bilden dürfte. Es war vor allem der Abstand zur 50-Tage-Linie, hier in blau eingezeichnet, welcher vermuten ließ, dass die Aktie einfach zu stark überverkauft war. Häufig setzten bei solchen Szenarien starke kurze Rallyes ein, wie wir es jetzt im Chartbild zu sehen bekommen haben. Ein mögliches Kursziel war das Erreichen der jüngst gebrochenen Unterstützungslinie, welche sich bei rund 17 EUR befand und sich mittlerweile zum Widerstand gewandelt hat. Fast punktgenau auf diesem Niveau haben Anfang Juli einige Anleger die kurzfristigen Anstiege für Gewinnmitnahmen genutzt. Der Chart präsentiert sich derzeit neutral.

Expertenmeinung: Die derzeitige technische Konstellation ist äußerst interessant, denn die Kurse haben sich nunmehr zwischen den gleitenden Durchschnitten der Perioden 20 und 50 eingependelt. Dies ist als Zeichen von Unentschlossenheit unter den Marktteilnehmern zu werten. Die Kurse werden aktuell regelrecht zusammengequetscht. Gleichzeitig ist aber auch damit zu rechnen, dass sich beim Verlassen der aktuellen Bandbreite ein frisches Kauf– bzw. Verkaufssignal bilden dürfte, je nachdem in welche Richtung diese gebrochen wird. Danach ist mit einem stärkeren Momentum-Impuls in die entsprechende Richtung zu rechnen.

Aussicht: NEUTRAL

Chart vom 11.07.2019 Kurs: 15.926 Kürzel: IFX

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Bis vor wenigen Tagen bestimmten noch die Bären das weitere Kursgeschehen von Alphabet. Die Aktie des IT-Giganten zeigte seit Ende April nachhaltig Schwäche und die Folge von tieferen Hochs und tieferen Tiefs konnte erst vor kurzem gebrochen werden. Gleichzeitig bildete sich auch ein höheres Tief. Die neutrale Phase war erreicht worden und endlich war die Chance zum Greifen nah, die Kurse wieder nachhaltig nach oben zu befördern. Im gestrigen Handel gelang schlussendlich der finale Schritt zurück in eine Aufwärtstrendphase. Der Startschuss zu einem weiteren Hoch ist gefallen und die technische Gesamtlage sieht jetzt erstmals seit Monaten wieder äußerst positiv aus. Einzig die Tatsache, dass der jüngste Anstieg nicht von hohem Volumen begleitet wurde, lässt etwas Unsicherheit aufkommen. Ansonsten sieht es ganz nach einem soliden Kaufsignal aus. Der Schlusskurs im gestrigen Handel wurde nahe dem Tageshoch gebildet – das überzeugt.

Expertenmeinung: Schauen wir uns die möglichen Kursziele an. Der nächste wichtige Widerstand ist rund um das Niveau von 1.200 USD zu finden. Hier riss die Aktie im April eine riesige Kurslücke auf. In der Folge versuchten die Bullen Mitte Mai dieses Niveau erfolglos zurückzuerobern und die Bären übernahmen nachhaltig das Ruder. Dies stellt unser aktuelles Kursziel dar, welches noch im Juli erreicht werden könnte. Spannend wird es für Aktionäre wieder am 25. Juli, wenn das Unternehmen seine Ergebnisse zum zweiten Quartal liefert. Kein unwichtiger Termin, zumal die letzten Quartalsergebnisse den Startschuss zur Talfahrt eingeleitet hatten.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 09.07.2019 Kurs: 1140.91 Kürzel: GOOGL

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Im gestrigen Handel ging es mit der Aktie des deutschen Medizinunternehmens gehörig in den Keller. Das Wertpapier ging mit einem Verlust von über fünf Prozent aus dem Handel und das Volumen fiel deutlich höher aus als an den Vortagen. Dies deutet auf ein bedeutendes Verkaufssignal hin, welches wohl weitreichende Folgen haben dürfte. Doch der Titel befindet sich bereits seit geraumer Zeit auf dem Abstellgleis. Die jüngste Rallye im DAX wurde leider verpasst und der Aufwärtstrend bereits Mitte Mai deutlich nach unten verletzt. Mit dem Bruch der Marke von 69.68 EUR haben die Bullen das Zepter vorübergehend aus der Hand gegeben. Der Trend befindet sich seither in einer neutralen Trendphase.

Expertenmeinung: Gleichzeitig wurde auch die kleinere Aufwärtsbewegung, welche sich im Juni gebildet hatte, nach unten gebrochen. Die technische Gesamtlage sieht äußerst angespannt aus und es fehlt nicht mehr allzu viel, um einen neuen Abwärtstrend einzuleiten. Die Bären müssten hierzu lediglich das Pivot-Tief von Ende Mai durchbrechen. Dieses befindet sich bei 64.74 EUR. Bis dahin ist zwar noch etwas Platz, doch es macht den Anschein, als ob ein Test dieser Marke wohl nur noch eine Frage der Zeit darstellt. Derzeit sehen wir eher die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass die Kurse noch eine Etage tiefer fallen dürften. Daher senken wir unsere Erwartungen auf die Fresenius Medical Aktie auf bärisch.

Aussicht: BÄRISCH

Chart vom 09.07.2019 Kurs: 66.64 Kürzel: FME

Trendbetrachtung auf Basis 6 Monate: Die Solarbranche in den USA ist bei den Anlegern weiterhin sehr populär. Die Aktien der führenden Unternehmen wie Sunpower oder First Solar erklimmen immer höhere Hochs und die Rallye scheint sich weiterhin unaufhaltsam ihren Weg in Richtung Norden zu bahnen. Lediglich die Performance von Jinko Solar lässt derzeit ein wenig zu wünschen übrig. Dabei sah es gerade Anfang Juni aus technischer Sicht überaus attraktiv aus – wir haben darüber berichtet. Eine mehrmonatige Seitwärtsbewegung wurde nach oben gebrochen und lieferte klare Kaufsignale. Auch der darauffolgende Pullback wurde von den Bullen erfolgreich gehalten, doch von Folgekäufen ist derzeit noch nichts zu sehen. Es bleibt abzuwarten, wann hier der nächste Impuls kommen wird. Auf jeden Fall scheint sich gerade viel Energie für die nächste größere Bewegung aufzubauen. Der Trend befindet sich weiterhin in einer bullischen Gesamtlage.

Expertenmeinung: Wie es hier weitergeht, wird sich wohl in den kommenden Tagen entscheiden. Aus bullischer Sicht wäre ein Ausbruch über die Marke von 23.30 USD als klares Kaufsignal zu werten und könnte wohl wieder neuen Schwung in die Aktie bringen. Weniger rosig würde sich die Lage darstellen, wenn das zuletzt gebildete Zwischentief bei 20.57 USD nach unten gebrochen werden würde. Dies wäre als klares Verkaufssignal zu werten und könnte den im Juni gestarteten Ausbruch wieder in Frage stellen. Die jüngst veröffentlichten Quartalsergebnisse fielen gemischt aus und haben vorerst keine neuen Impulse gebracht. Es bleibt abzuwarten, ob in den kommenden Tagen der Anschluss zu den anderen führenden Solaraktien gelingt.

Aussicht: BULLISCH

Chart vom 08.07.2019 Kurs: 22.39 Kürzel: JKS

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Der Ausbruch des DAX über die Marke von 12.400 Punkten konnte im Laufe der vorigen Woche von den Bullen gehalten werden und der deutsche Aktienmarkt liefert somit ein deutliches Kaufsignal. Auch die US-Indizes präsentieren sich äußerst stark. Der S&P500 hat mittlerweile sein Allzeithoch gebrochen und auch hier konnte das Ausbruchsniveau erfolgreich gehalten werden. Bis hin zur Quartalsberichtssaison, welche Mitte Juli starten wird, ist wohl mit weiter positiven Tendenzen zu rechnen. Wohin die weitere Reise gehen könnte und welche Marken nicht mehr gebrochen werden sollten, erfahren Sie in unserer heutigen Videoanalyse.

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