Börsenblick

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Aktienanalyse:
Slack: Vorstand und Investoren machen Kasse. Achtung!

Aktuelle Analyse der Slack Aktie

Slack ist ein Instant-Messaging-Dienst zur Kommunikation innerhalb von Arbeitsgruppen.

Kann das gut gehen?

Hört sich nicht sonderlich spannend an und darüber hinaus gibt es unzählige Alternativen wie Skype, Teams usw.
Teilweise sind sie kostenlos und das übt auf Slack natürlich Druck aus.

So zumindest die Argumente der Kritiker.
Man kann diese Argumente nur schwer zur Seite wischen. Slack ist es im zurückliegenden Jahr dennoch gelungen, den Umsatz von 221 auf 401 Mio. USD zu steigern.

An der Profitabilität hat das aber nichts geändert. Der Verlust lag bei nahezu unveränderten 141 Mio. USD.
Der Mittelabfluss stieg sogar von 58 auf 100 Mio. USD.

Sonderlich erfreulich ist das nicht. In diesem Fall ist die Lücke aber nicht so groß, dass man kein Licht am Ende des Tunnels sehen könnte.

Das Bild ist also gemischt, gleich lichtet sich der Nebel:

Gefahr im Verzug?

Bei der IPO kam Slack auf einen Börsenwert von nahezu 20 Mrd. USD.

Ob man das bei 401 Mio. USD Umsatz und 141 Mio. USD an Verlust rechtfertigen kann, ist mehr als fragwürdig.
Das Unternehmen müsste über Jahre hinweg massiv wachsen und irgendwann einen Gewinn erwirtschaften, der über dem derzeitigen Umsatz liegt.

Vor 2023 wird aber ohnehin kein Gewinn erwartet. Man muss also Geduld mitbringen.

Eine derartige Bewertung ist per Definition eine hochriskante Wette auf eine ziemlich ferne und rosige Zukunft.
Ich würde diese Wette wohl nicht eingehen, denn die Argumente der Bären sind durchaus stichhaltig.

Machen Investoren Kasse?

Vielleicht kenn die Aktie seit der IPO auch nur noch eine Richtung. Slack hat mehr als ein Viertel an Wert verloren und 5 Mrd. USD Börsenwert vernichtet.

Einer der Gründe dürfte auch die Art und Weise des Börsengangs sein. Es handelt sich um ein direktes Listing ohne Sperrfrist.

Das bedeutet, dass die bisherigen Investoren sofort verkaufen können und genau das haben sie auch getan.
In den ersten beiden Handelstagen haben Vorstand und Venture-Capital-Investoren Aktien mit einem Wert von nahezu 600 Mio. USD abgestoßen.

Seitdem scheint das Abladen munter weiterzugehen.
Meine Stichprobe hat zwar keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, doch bei der Durchsicht von mehr als 20 Filings habe ich ausschließlich Meldungen zur Veräußerung von Aktien gefunden und keinerlei Käufe. Hier geht’s zur Investor-Relations-Seite von Slack.

Laut Nasdaq wurden 134 Transaktionen durchgeführt, bei denen Insider die Papiere verkauft haben.

In dieser extremen Form habe ich das noch nicht erlebt, ich kann mich zumindest nicht daran erinnern.
Man kann eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass die frühen Investoren (Venture Capital) und der Vorstand und Kasse machen.
Zum Leidwesen der Kleinanleger.

Charttechnik

Slack bewegt sich in einem stabilen Abwärtstrend. Mit Unterschreiten der 30 USD ist es zu einem weiteren Verkaufssignal gekommen.

Eine Bodenbildung ist weit und breit nicht zu erkennen.

Gelingt eine Rückkehr über 30 USD, würde sich die Lage etwas entspannen. Deutlich aufhellen, würde sich das Chartbild aber erst über 32 USD.

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Chart vom 02.09.2019 Kurs: 28,64 Kürzel: WORK - Tageskerzen | LYNX Online Broker

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