Börsenblick

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Aktuelle Analyse:
OSRAM: Hätte er mal besser nichts gesagt …

In diesem Chart auf Wochenbasis sieht das gestrige Minus von sechs Prozent gar nicht so dramatisch aus, aber das liegt daran, dass die OSRAM-Aktie zeitweise noch tiefer im Minus lag und zuvor gerade eine kleine Aufwärtsbewegung begonnen hatte. De facto aber könnten die Bullen eher froh sein, dass es erst einmal bei diesem Abschlag von sechs Prozent blieb.

Denn der Auslöser der Abgaben war ein Statement des OSRAM-Chefs Berlien in einem Zeitungsinterview, in dem er erklärte, dass die Nachfrage nach OSRAMs Leuchtdioden spürbar zurückgehe und er daher für 2019 dunkle Wolken aufziehen sehe, wobei es vor allem die Automobilkonjunktur sei, die Sorgen mache.

Vor allem der Passus, dass das vierte Quartal 2018 „bei uns noch schwächer ausgefallen ist, als dies manche Finanzexperten und wir noch vor einigen Monaten erwartet haben“ ließ die Anleger vermuten, dass dies eine verklausulierte Gewinnwarnung darstelle. Und das wäre dann schon die dritte nach zwei Warnungen im April und Juni 2018.

Expertenmeinung: Wer hier gerade auf eine im Wochenchart gut erkennbare, aber eben noch im Entstehen begriffene Aufwärtswende durch eine umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation hofft, dürfte sich wünschen, der OSRAM-Chef hätte besser nichts gesagt. Aber die Bilanz des vierten Quartals, die in vier Wochen ansteht, würden ein erneutes Wanken der Gewinne ohnehin ans Licht bringen.

Noch wäre diese umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter nicht vom Tisch, aber mit diesen Aussagen bläst den Bullen der Wind jetzt voll ins Gesicht. Die Chance, dass die massive charttechnische Barriere zwischen 40,49 und 43,23 Euro, die für die Vollendung einer Trendwende bezwungen werden müsste, wirklich überboten wird, ist gefallen. Das Pendel ist jetzt in  Richtung der Bären unterwegs.

Die Wahrscheinlichkeit, dass das bisherige Tief der OSRAM-Baisse, im Oktober bei 29,71 Euro markiert, erneut angelaufen wird, würde vor allem dann deutlich steigen, wenn der Trendfolgeindikator MACD auf Wochenbasis ein unterstützendes, erneutes Verkaufssignal generieren würde – und dazu fehlt jetzt nicht mehr viel.

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