Börsenblick

Zurück Oktober Weiter
Zurück 2019 Weiter

Aktienanalyse:
Hypoport: Das Tempo nimmt zu

Aktuelle Analyse der Hypoport Aktie

Hypoport ist im Bereich Kredit-, Immobilien- und Versicherungswirtschaft tätig. Zur Unternehmensgruppe gehört unter anderem Dr. Klein, sowie Europace, Genopace und Vergleich.de.

Kurstreiber?

Das Hauptgeschäft entfällt auf den B2B-Marktplatz Europace, über die Banken und Vermittler unternehmensübergreifend Immobilienfinanzierungen und anderen Kredite abwickeln können.
Auf dieses Segment entfielen zuletzt mehr als 40% des Umsatzes und zwei Drittel des Gewinns.

Dementsprechend stark wirken sich positive Nachrichten zu Europace aus und das ist auch der Grund für den heutigen Kursanstieg.

In den ersten neun Monaten lag das Transaktionsvolumen auf der Plattform mit 50,4 Mrd. Euro 18% über dem Vorjahr. Im dritten Quartal lag das Plus sogar bei 24%.
Das Wachstum scheint sich also weiter zu beschleunigen. Das nährt natürlich die Hoffnung auf gute Quartalszahlen.

Es läuft und läuft

Dass es bei Hypoport läuft, ist allerdings kein neues Phänomen. Seit 2010 konnte der Umsatz von 68 auf 266 Mio. Euro gesteigert werden.
Der Gewinn kletterte im selben Zeitraum von 0,53 auf 3,66 Euro je Aktie.

Wie viele Plattform-Systeme, ist das Geschäft gut skalierbar. Darüber hinaus ist der Kapitalbedarf von Hypoport gering und dementsprechend konnte man immer wieder zukaufen.
Nennenswerte Schulden hat man nicht und es waren auch keine Kapitalerhöhungen notwendig.

In der Summe vereint das Unternehmen also eine ganze Reihe an wünschenswerten Eigenschaften.
Als Investor kann man zum richtigen Preis zuschlagen.

Ausblick und Bewertung

In diesem Jahr dürfte sich der positive Trend fortsetzen. Der Gewinn soll von 3,66 auf 4,40 Euro je Aktie steigen.

All diese Tatsachen rechtfertigen natürlich eine entsprechende Bewertung. Ich hätte keine großen Bedenken, für Hypoport ein KGV von 30 zu zahlen.
Das war in den letzten Jahren auch immer wieder möglich, vor allem nach Korrekturen.

Aktuell liegt das KGV allerdings bei 66 und das KGVe bei 55.
Selbst bei diesem hohen Wachstum ist das zu viel.

In den letzten fünf Jahren lag das KGV per Jahresschlusskurs nie über 44 und im Tief waren es nur 17. Derzeit ergibt sich also eine erhebliche Diskrepanz, die Bewertung war nie höher.

Das ist selten der richtige Zeitpunkt um einzusteigen. Die Kursrisiken sind hoch und ebenso die Chance, dass man zu einem späteren Zeitpunkt mit einem besseren Chance-Risiko-Verhältnis einsteigen kann.

Charttechnik

Auch an dieser Front sendet die Aktie Warnsignale. Seit 16 Wochen kommt die Aktie auf der Oberseite nicht mehr weiter. Die obere Trendkanal-Begrenzung kann nicht nachhaltig überwunden werden.

Der heutige Kurssprung findet ebenfalls keine Anschlusskäufe. Jetzt kann es jederzeit zu einem erneuten Rücksetzer in Richtung 225 Euro kommen.

Diese Unterstützung müssen die Bullen verteidigen, denn darunter wären Verluste in Richtung 200 Euro möglich.

Prozyklische Signale ergeben sich hingegen nur im Falle eines Ausbruchs über 262 Euro.

Mehr als 6.000 Trader & Investoren folgen mir und meinen täglichen Ausführungen auf Guidants.
Sind Sie mit Ihrem Broker wirklich zufrieden? Ich bin bei LYNX.

Chart vom 07.10.2019 Kurs: 244,50 Kürzel: HYQ - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

Handeln Sie über den Online Broker LYNX:
Ein Depot, viele Vorteile
  • stabile und zuverlässige Handelsplattform
  • kompetenter Service durch Experten
  • günstige und transparente Gebühren
  • umfangreiches Wissensportal
Mehrfach ausgezeichnet
Handelsblatt Auszeichnung: Bester Online-Broker
Broker-Wahl: Top Futures-Broker
Contact icon EINFACH ANRUFEN
+41 435086312
Contact icon SCHREIBEN SIE UNS
SERVICE@LYNXBROKER.CH
Contact icon FREUNDSCHAFTSWERBUNG
KUNDEN EMPFEHLEN LYNX
Contact icon HÄUFIG GESTELLTE
FRAGEN