Börsenblick

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Aktienanalyse:
Kauft GameStop einfach alle eigenen Aktien zurück?

Aktuelle Analyse der GameStop Aktie

GameStop ist einer der größten Retailer im Bereich Gaming. Der Fokus liegt vor allem im Bereich physischer Verkäufe von Spiele-CDs und Accessoires.

Die Probleme fangen schon an

Anderthalb Sätze und schon fangen die Probleme an. Der Einzelhandel steht seit Jahren unter Druck und umso problematischer ist das Segment mit Videospielen.

Der Markt hat sich ganz maßgeblich von physischen Produkten hin zu digitalen Inhalten und Downloads entwickelt. Dieser Trend dürfte anhalten.

Das hat bei GameStop zu entsprechenden Problemen geführt. Der Umsatz ist seit Jahren rückläufig und zuletzt hat man erhebliche Verluste verbucht.

Was will man mit so einer Aktie?

Genau aus diesem Grund

Genau deshalb winken die meisten Anleger auch sofort ab. Das Sentiment könnte nicht schlechter sein. Die Aktie hat 90% an Wert verloren.

Gräbt man jedoch ein wenig und setzt sich mit dem Unternehmen auseinander, ändert sich die Sichtweise.

Derzeit liegt der Börsenwert nur noch 477 Mio. USD. Dem steht ein Umsatz von 8,28 Mrd. USD gegenüber und operativ ist man weiterhin profitabel.

Bei einem operativen Ergebnis von 1,15 – 1,20 USD je Aktie liegt die P/E lediglich bei 4,6.
Hier der Fastgraphs* -Chart. Ich nutze das Tool tagtäglich selbst.

Viel wichtiger ist die Bilanz

In den letzten Quartalen wurden mehrere Hundert Millionen USD an Schulden getilgt. Die langfristigen Verpflichtungen wurden von 819 auf 419 Mio. USD reduziert.
Gleichzeitig sind die Barmittel weiter gestiegen.

Real hat das Unternehmen also in wenigen Quartalen seinen eigenen Börsenwert erwirtschaftet.

Was aber am wichtigsten ist: Aktuell hat Gamstop 424 Mio. USD an Barmitteln auf der hohen Kante. Theoretisch könnte man nahezu alle eigenen Aktien aufkaufen, wodurch der Gewinn der verbleibenden Aktien massiv steigen könnte.

Tatsächlich hat das Unternehmen in den letzten Monaten auch konstant eigene Aktien zurückgekauft. Unter dem laufenden Programm standen zuletzt noch 237 Mio. USD zur Verfügung.

Der Vorstand könnte für Anleger also enormen Mehrwert schaffen, wenn er mutig zugreifen würde. Die Argumentationslinie verfolgte zuletzt auch Michael Burry, der rund 3 Millionen Aktien von GameStop besitzt und den Vorstand zum Handeln aufgefordert hat.

Dennoch eine Warnung: Es handelt sich hier um einen Trade für risikofreudige Anleger, die auch mit hoher Volatilität umgehen können.

Charttechnik

Die Aktie ist kürzlich wieder auf das untere Ende des Trendkanals aufgesetzt und hat dort gedreht.

Es hat sich ein kurzfristiger Aufwärtstrend gebildet und über 5,00 USD ist es zu einem Kaufsignal gekommen. Das nächste Kursziel liegt bei 5,80 USD.
Darüber wäre der Weg in Richtung 7,40 USD frei.

Fällt die Aktie hingegen unter den Aufwärtstrend zurück, haben die Bullen ihre Chance vertan.

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Chart vom 30.09.2019 Kurs: 5,34 Kürzel: GME - Tageskerzen | LYNX Online BrokerChart vom 30.09.2019 Kurs: 5,34 Kürzel: GME - Wochenkerzen | LYNX Online Broker

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