Börsenblick

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Analyse:
Ceconomy: Keine Chance auf eine Wende?

Seit Ceconomy, der Spinoff des METRO-Konzerns, der die Elektronikmärkte Saturn und Media Markt umfasst, aus dem MDAX in den SDAX abgestiegen ist, ist die Aktie aus dem Fokus vieler Anleger verschwunden. Was der Spannung keinen Abbruch tut. Nicht zuletzt aufgrund des dramatischen Absturzes im Jahr 2018 zeigt sich diese Aktie auf prozentualer Ebene sehr volatil. Der Kurs haussierte von 2,92 Euro zu Jahresbeginn auf 6,16 Euro Ende April, verteidigte im Zuge eines Rücksetzers die in diesem langfristigen Chart auf Wochenbasis blau gehaltene 200-Tage-Linie, lief Ende Juli erneut über sechs Euro … und dann ging für die Bullen alles schief.

Mitte August brach die Aktie scharf ein. Dadurch wurde der Kurs zum zweiten Mal in diesem Jahr an der super-massiven, bis in das Jahr 2012 zurückreichenden Widerstandszone zwischen 6,20 und 7,33 Euro abgewiesen, durchbrach die 200-Tage-Linie und vollendete im selben Aufwasch ein Doppeltopp. Höchststrafe für diejenigen, die auf die Wende nach oben gesetzt hatten. Und dieser erneute Selloff hatte auch seine Gründe:

Expertenmeinung: Am 13. August hatte Ceconomy, dessen Geschäftsjahr am 30. September endet, das Ergebnis des dritten Quartals vorgelegt. Der Umsatz blieb zwar mit 4,6 Milliarden auf Vorjahresniveau. Aber mit zehn Millionen Euro fiel das EBITDA sehr deutlich unter dem des dritten Geschäftsquartals des Jahres 2017/2018 aus, als da noch 26 Millionen hängengeblieben waren. Und ohne den Faktor der Abschreibungen, als EBIT gerechnet, kam sogar ein Minus heraus. -45 Millionen nach -30 Millionen im Vorjahr. Was schlechter war, als die Analysten im Schnitt erwartet hatten. Die Margen waren vorher schon fatal niedrig, jetzt scheinen sie am Boden. Mehrere Analysten senkten daraufhin ihre Kursziele … und die Trader den Daumen.

So gesehen mag es zwar manchen Hoffnung machen, dass der Kurs in der vorvergangenen Woche die 200-Tage-Linie und die Nackenlinie des Doppeltopps wieder überwunden hat. Aber solange die Ertragslage derart trübe ist und man nicht damit rechnen darf, dass sich daran kurzfristig viel zum Positiven bewegt, ist der Weg nach oben steinig und, sofern nicht etwas völlig Unerwartetes passiert, eine echte Aufwärtswende durch einen Anstieg über die Widerstandszone 6,20/7,33 Euro äußerst unwahrscheinlich. Sollte Ceconomy im Gegenzug aber unter 4,33 Euro schließen und damit das August-Tief unterbieten, wäre die Chance, dass das Allzeittief von 2,92 Euro getestet wird, keine allzu große Überraschung.

Chart vom 17.09.2019, Kurs 5,14 Euro, Kürzel CEC | Online Broker LYNX Aktienempfehlungen

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