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Aktienanalyse:
ADVA Optical Networking: Noch haben die Bären nicht gewonnen!

Aktuelle Analyse der ADVA Optical Aktie

Nicht nur der komplette Unternehmensname ist lang, auch das, was ADVA Optical Networking tut, ist ein Zungenbrecher: ADVA ist Spezialist für Telekommunikationsinfrastrukturlösungen. Eine nicht ganz einfache Branche, was dazu geführt hatte, dass das Unternehmen 2017 in die Verlustzone gerutscht war.

Als den Anlegern das damals klar wurde, vollendete die Aktie eine im Wochenchart gut erkennbare, breit angelegte Toppbildung durch den Bruch der Unterstützungszone 6,75/6,95 Euro. Diese Zone konnte, ebenso wie die lange Zeit als hartnäckiger Widerstand fungierende 200-Tage-Linie, im vergangenen Jahr zurückerobert werden.

Aber die Aktie blieb äußerst volatil. Und so recht vom Fleck mochte sie dennoch nicht kommen … bis der Kurs Ende Februar als Reaktion auf die Bilanz 2018 und die Prognose für das erste Quartal 2019 durchstartete. Der die Aktie seit Herbst 2017 begleitende Aufwärtstrendkanal wurde dabei nach oben verlassen und die übergeordnete, bis Ende 2015 zurückgehende Abwärtstrendlinie erreicht. Aber genau dort drehte ADVA am Donnerstag mit immensem Schwung nach unten ab. Wieso?

Expertenmeinung: An diesem Donnerstagmorgen legte ADVA die Bilanz für das erste Quartal vor. Es mag sein, dass einige Marktteilnehmer da mehr erwartet hatten, aber mit einem Umsatz von 128,2 Millionen Euro und einem Proforma-Betriebsergebnis von 2,7 Millionen lagen die Zahlen besser als im Vorjahresquartal und im Rahmen genau der Prognose, die Ende Februar für Käufe gesorgt hatte.

Schlecht waren die Ergebnisse also nicht. Und die mitgelieferte Guidance für das angelaufene zweite Quartal ebenso wenig. Man könnte daher den Gedanken hegen, dass ADVA der Abrechnungstermin am Terminmarkt in die Quere gekommen sein könnte, der am Donnerstag stattfand.

Denn auch, wenn ADVA mittlerweile in den SDAX abgestiegen ist, auf diese Aktie werden Optionen gehandelt … und die wurden eben am Donnerstag abgerechnet. Denkbar also, dass diese Abrechnung im Kombination mit der Charttechnik bei diesem kräftigen Minus von 13,79 Prozent schwerer wog als die Quartalsbilanz. Sie könnte zwar Gewinnmitnahmen ausgelöst haben, die aber womöglich nur durch hektische Positionsbereinigungen am Optionsmarkt und den Umstand verstärkt wurden, dass der Kurs dadurch ausgerechnet genau auf Höhe der übergeordneten Abwärtstrendlinie abdrehte.

Noch sollte das Bären-Lager daher vorsichtig bleiben. Die Aktie ist zwar in den 2018er-Aufwärtstrendkanal zurückgefallen und deshalb auf kurzfristiger Ebene nicht mehr bullisch. Aber erst, wenn dieser Kanal mit Schlusskursen unter 5,85 Euro nach unten durchbrochen würde, wäre die Aktie aktiv bärisch. Und sie wäre sofort wieder für die Bullen interessant, wenn es gelingen sollte, mit Schlusskursen über 8,80 Euro wieder aus diesem Trendkanal nach oben hinaus zu gelangen. Ein klar bullisches Signal wäre generiert, falls dieser Rücksetzer sogar überkompensiert würde, ADVA Optical Networking mit Schlusskursen über 9,82 Euro über das bisherige Monatshoch und den Abwärtstrend hinaus laufen würde.

Chart vom 18.04.2019, Kurs 8,25 Euro, Kürzel ADV | LYNX Aktienempfehlungen

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